Konzentration

Wer dem Unterricht nicht richtig folgen kann, der bekommt nur die Hälfte mit und der muss entweder zu Hause viel Nacharbeiten oder hat schlechte Noten und das führt zu Frustration bei allen Beteiligten, bei Eltern, Schülern und Lehrern.

Allerdings gibt es kaum ein Kind, das sich tatsächlich gar nicht konzentrieren kann. Häufig ist mangelnde Konzentration situationsbedingt. Beobachten wir Kinder beispielsweise beim Spielen, sehen wir, dass die Konzentration sehr wohl da ist. Wenn es dann an die Hausaufgaben oder unliebsame Tätigkeiten geht, verschwindet sie jedoch auf magische Weise.

Je nach Alter und Kind gibt es unterschiedliche Bandbreiten der "durchschnittlichen" Konzentrationsdauer, bei 3 - 10 Jährigen liegt diese irgendwo zwischen 5 - 20 Minuten.

Doch Konzentrationsfähigkeit ist eine Fähigkeit, die man verbessern kann, beispielsweise durch Konzentrationsspiele, kognitive Übungen und Entspannungsverfahren, die sich auf die kognitiven Prozesse auswirken (z. B. autogenes Training).

Jedes Kind, welches bereits in jungen Jahren lernt sich zu konzentrieren und zu fokussieren, dem wird im Laufe seiner Schulzeit und später im Beruf vieles leichter fallen.

 

Als Entspannungstherapeutin für Kinder und Jugendliche arbeite ich mit einem auf das jeweilige Kind abgestimmten Konzept. Dieses enthält immer die Aneignung eines Entspannungsverfahrens, z.B. autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Weiterhin finden im Rahmen der Einzelsettings dem Alter und dem Bedarf des Kindes entsprechende Konzentrationsübungen, Körperwahrnehmungsübungen und ggf. auch Gesprächstherapien statt. Ich arbeite u.a. nach dem Konzept des MARBURGER Konzentrationstrainings.